Shredlage - der neue Trend hat sich bewährt!

 

Wir haben vier Landwirte befragt und deren Erfahrungen für euch zusammengefasst.

Franz Kircher, Zipf:

Ich habe bereits in den letzten Jahren meinen Mais länger häckseln lassen.

Shredlage ist für mich optimal wegen der guten Struktur und der Schnittlänge.

Vor Allem der Kernaufschluss ist gut.

In den oberen 30 cm trat heuer eine leichte Verschimmelung auf, die nicht auf das Shredlage Verfahren zurückzuführen ist. Die Silage hat sich bisher nicht nach erwärmt.

Zum verdichten haben wir einen Traktor von unserem Hof und ein Walzfahrzeug der Firma Kircher verwendet. Eine Viertel Stunde wurde nach gewalzt.

Das Silo wurde nach 3 Wochen geöffnet. Ich habe ein Siliermittel verwendet.

80 % des Futters wurden auf 28 mm gehäckselt der Rest auf 20 mm.

Ich verfüttere die Shredlage ausschließlich an meine Milchkühe. Sie fressen alles auf.

Der Mais war sehr trocken als er geerntet wurde (38% TM in der TMR) deshalb haben die Kühe etwas aussortiert. Anfangs habe ich den Strohanteil der Ration verringert, erhöhte ihn jedoch wieder da die Kühe den vierten und fünften Schnitt sehr schnell verdaut haben.

Dadurch, dass ich auch in den vergangenen Jahren lang gehäckselt habe hat sich am Tierverhalten nichts verändert. Ich konnte jedoch erkennen, dass die Kühe die Körner viel besser verwerten. Im Kot sind keine ganzen Körner zu finden, nur ganze Kornstücke.

Die Milchinhaltsstoffe sind in einen sehr hohen Bereich gewandert (Fett: 4,3; Eiweiß: 3,7). Ich werde das Shredlage System zur kommenden Ernte wieder verwenden und die Schnittlänge je nach Feuchtigkeitsgehalt zwischen 16-und 28 mm wählen.

Franz Staufer, Zipf:

 

Ich habe bereits vom Shredlage Verfahren gehört bzw. darüber gelesen und durch die Firma Kircher mehr Informationen gesammelt. Mir gefällt dieses System sehr gut.

Die Futteraufnahme ist besser, es wird mehr Grundfutter aufgenommen. Shredlage ist gesünder für die Kuh, unter Anderem durch die bessere Struktur.

Die Shredlage wird an meine Kühe, Trockenstehende und Nachzucht verfüttert. Ich hatte keine Probleme mit Nacherwärmung oder Verdichtung.

 

Mir war wichtig, dass das Futter ausreichend verdichtet wird. Wir haben mit unserem eigenen 10 Tonnen Traktor und einem 15 Tonnen Traktor der Firma Kircher gewalzt. Das Silo wurde nicht verschlossen. Wir haben gleich mit der Fütterung begonnen. Ein Siliermittel wurde verwendet.

 

Der Mais wurde auf 20 mm Schnittlänge, die letzten Fuhren auf 12 mm gehäckselt. Die Milchleistung ist gestiegen aufgrund höherer Grundfutteraufnahme. Es wird nicht aussortiert. Sie kauen wesentlich mehr wieder. Die Verdauung wurde besser. Der Strohanteil in der Ration (40% Mais, 60% Gras → bei Trockensteher; 2 Drittel Gras, 1 Drittel Mais bei laktierenden), wurde um 10 % verringert. Man kann aber auch weiter runter gehen.

 

Durch die bessere Verdauung sind weniger Klauenprobleme aufgetreten. Die Milchleistung ist kennbar gestiegen. Die Inhaltsstoffe haben sich nicht verbessert, da diese bereits vorher sehr gut waren (Fett: 4,4; Eiweiß: 3,7). Im Kot waren keinerlei Maiskörner auffindbar. Ich werde heuer wieder Shredlage machen lassen. Je nach Trockenmassegehalt werde ich die Schnittlänge wählen.

Hannes Oberascher, Frankenmarkt:

 

In Amerika habe ich mich über das Shredlage System näher informiert und recherchiert. Die bessere Struktur gefällt mir daran sehr gut. Meine Kühe und das Jungvieh bekommen die Shredlage. Ich finde, dass sich Shredlage besser verdichten lässt als herkömmliche Maissilage, aufgrund der besseren Zerfaserung der Pflanze.

 

Nacherwärmung trat bei mir bisher nicht auf. Gewalzt wurde mit unserem eigenen 12 Tonnen Traktor. Ich habe 1 Stunde lang nachgewalzt. Eineinhalb Monate nach dem Häckseln habe ich das Silo geöffnet. Ich habe das Siliermittel Bonsilage verwendet. Der Mais wurde auf 20 mm Schnittlänge gehäckselt. Die letzten 3 Fuhren auf 1 cm.

 

Das Fressverhalten der Tiere hat sich nicht geändert. Die Futteraufnahme ist gut. Die Shredlage liegt lockerer am Futtertisch. Die Tiere bekommen kein Stroh und die Ration wurde auch nicht verändert (30% Grundfutter, 70% Mais). Die Stärke vom Mais ist im Pansen bereits am Beginn der Fütterung besser als normale Maissilage.

Eine Änderung am Tierverhalten habe ich nicht bemerkt. Die Milchinhaltsstoffe sind um 20% angestiegen. Es waren bedeutend weniger Maiskornstücke im Kot vorhanden und auch keine ganzen Maiskörner.

Ich werde diesen Herbst das Shredlage System wieder anwenden lassen mit einer Schnittlänge von voraussichtlich 20 mm.

Rudolf Sulzberger, Gampern:

Ich habe viele Artikel über Shredlage gelesen und habe mich bei Peter Kircher näher informiert.

Mein allgemeiner Eindruck von Shredlage ist sehr positiv. Besonders gefällt mir die einfache Fütterung und das Futter lässt sich besser mischen. Der Mais liegt sehr locker am Futtertisch und ,,verklebt" nicht.

Alle meine Rinder bekommen Shredlage.

 

Die Verdichtung des Silos hat super funktioniert. Es gab auch keine Nacherwärmung und keinen Schimmel. Ich habe nach dem Häckseln noch eine Stunde nachgewalzt. Verdichtet wurde mit meinem 12 Tonnen Traktor. Neun Wochen später wurde das Silo geöffnet. Das Siliermittel Bonsilage Mais wurde hinzugefügt. Es wurde auf 20 mm Schnittlänge gehäckselt.

 

Mir ist aufgefallen, dass die Kühe Shredlage besser verdauen und die Fresslust gestiegen ist. Seit ich Shredlage verfüttere füge ich kein Stroh mehr zur Ration (70% Mais, 30% Gras) hinzu. Ich habe keine Veränderung am Tierverhalten bemerkt.

 

Die Milchinhaltsstoffe sind jedoch merkbar angestiegen (Eiweiß: 3,68; Fett: 4,42). Die Maiskörner werden wesentlich besser verdaut. Es sind kaum Maiskornstücke im Kot zu sehen. Heuer möchte ich wieder Shredlage machen lassen.

Die Schnittlänge möchte ich voraussichtlich auf 20 bis 28 mm erhöhen.

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