Peter Kircher

Ihr Partner von der Saat bis zur Ernte

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Boden & Saat Maissaat

Maissaat

Maissaat
Maissaat 6-Reihig mit Düngung

Mehrere Maissetzgeräte erlauben uns höchste Schlagkraft.

  • mehrere 6-Reihige Säemaschienen
  • Unterfußdüngung mit Befüllschnecke möglich.
  • Befüllschnecke für Dünger
  • Mulchsaat oder Konventionell
  • Einzelkornüberwachung computerüberwacht

Exakter Aufgang durch genaue Wartung im Winter.
Wir warten unsere Maislegegeräte im Winter intensiv und tauschen auch schon Frühzeitig Verschleißteile aus um eine sicher und genaue Funktion sicherzustellen.

Die Breite der Saemaschine sollte auch mit der Breite der Erntemaschine zusammenpassen für eine schnellere Ernte.
Auch bei reihenlosen Maisgebissen ist dies wichtig.


ACHTUNG:

Ab 2010 darf praktisch kein gebeizter Mais ohne Umbausatz
gesät werden!

Unsere Maissetzgeräte sind alle umgebaut!
Mehr Informationen über die Auflagen gibt es hier.

 

Nachfolgend ein paar Bilder:

Maissaat Maissaat Maissaat
Maissaat Maissaat Maissaat
Maissaat Maissaat  

 

Mais liebt ein warmes Saatbett

Für Mais ist ein gut vorbereitetes Saatbett unerlässlich für
gute Feldaufgänge. Es sollte nur bis auf Saatgutablage gelockert
werden. Sind Fahrspuren durch Gülleausbringung vorhanden,
muss tiefer gelockert und rückverfestigt werden. Damit der Mais
rasch aufläuft, braucht er Bodentemperaturen von 8 bis 10 °C.
Gleiches gilt auch für eine ungestörte Jugendentwicklung. Ein zügiger
Start gibt dem Mais den entscheidenden Entwicklungsvorteil.
Man sollte sich im zeitigen Frühjahr von sonnigen Tagen nicht
irreführen lassen, denn extreme Frühsaaten laufen bei erneuten
Kälteeinbrüchen oft nur sehr zögerlich auf – die Folge sind dann
lückige und ungleichmäßige Feldbestände.

 

Was ist heuer bei der Saat von gebeiztem Mais zu beachten?

Wie schon mehrfach berichtet wurde, darf die Ausbringung von Mais- und Kürbisaatgut bei Verwendung von pneumatischen Geräten (Saugluftsysteme) nur mehr mit staubabdriftmindernder Sätechnik erfolgen. Betroffen sind die neonicotinoiden Beizen Poncho, Cruiser 350 FS und Gaucho 600 FS sowie der zum Vogelschutz mit Mesurol gebeizte Mais. Bei der Saat von Mais auf Mais ist eine Beizung vorgeschrieben. Die Ausbringung wird heuer auch während der Saison kontrolliert. Wer Mais auf Mais sät, muss die gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme zur Maiswurzelbohrer-Bekämpfung schriftlich dokumentieren.
Der Landwirt erhält auf dem Sackanhänger Informationen über die neuen Auflagen. Auch im Pflanzenschutzmittelregister sind die dazugehörigen Auflagen unter www.psm.ages.at abrufbar. Eine Hofbeizung war und ist mit diesen Stoffen nicht erlaubt. Es darf nur mehr ein Beizvorgang erfolgen, das gilt auch für den Landwirt, dieser darf bereits gebeiztes Saatgut nicht selbst z.B zusätzlich gegen Vogelfraß beizen.

Auflagen für die Ausbringung des Saatgutes

Die zugelassenen Geräte bzw. Nachrüstsätze sind in einem Erlass des Landwirtschaftsministeriums angeführt (http://www.ages.at/ages/landwirtschaftliche-sachgebiete/pflanzenschutzmittel/pflanzenschutzgeraete/).

Die Problematik der (rechtzeitigen) Verfügbarkeit von Nachrüstsätzen ist leider eine Tatsache. Wer kein umgerüstetes Gerät besitzt, darf gebeizten Mais nicht aussäen, hier muss auf die Nachbarschaftshilfe oder Lohnunternehmer zurückgegriffen werden.

Für die Saat selbst ist Folgendes zusätzlich zu beachten:
  • Zur Vermeidung von mechanischer Belastung des Saatgutes dürfen die Säcke nicht geworfen oder gestürzt werden.
  • Beim Befüllen der Säbehälter ist darauf zu achten, dass eventueller Staub aus dem Saatgutsack nicht miteingeleert wird bzw. in angrenzende Pflanzenbestände (insbesondere blühende Randstreifen, Feldraine, etc.) verfrachtet wird.
  • Die leeren Saatgutsäcke müssen fachgerecht entsorgt werden, d.h. diese können im örtlichen Altstoffsammelzentrum abgegeben werden.
  • Ein Befahren von angrenzenden Flächen mit blühenden Pflanzenbeständen mit eingeschaltetem Gebläse ist nicht erlaubt (Achtung auf Blühstreifen, angrenzende Wiesen mit blühendem Löwenzahn, etc.).
  • Es darf keine Aussaat erfolgen, wenn die Gefahr der Staubabdrift in benachbarte blühende Pflanzenbestände besteht. Zur Maissaat können Raps, Löwenzahn und viele Obstbäume blühen – es darf hier keine Abdrift in diese Bestände geben. Es darf nicht neben in Windrichtung liegenden Flächen mit blühenden Pflanzenbeständen gesät werden.
  • Da das gebeizte Saatgut auch giftig für Vögel ist, müssen verschüttete Körner entfernt werden. Das behandelte Saatgut muss vollständig mit Erde bedeckt werden, es dürfen keine Körner an der Bodenoberfläche liegen bleiben. In der Praxis kann es passieren, dass zu Beginn oder Ende der Saat Körner nicht mehr in die Erde gelangen, auch diese müssen entfernt werden.
Imkern wird empfohlen, Bienentränken in der Nähe der Völker aufzustellen, damit diese Maisfelder nicht zur Wasserversorgung nutzen. Zusätzlich wäre es vorteilhaft, Bienenstöcke nicht näher als 20 m von einem mit Mais zu bestellenden Acker aufzustellen.

In Österreich gab es 2009 bei 24 Imkern Schäden durch neonicotinoide Beizen, davon 5 in Oberösterreich (Bez. Perg, Wels, Schärding). Dort wurde überall ohne abdriftmindernde Sätechnik ("Deflektoren") gearbeitet. Die Zulassung für 2010 wurde nur mehr unter der Auflage der Verwendung von abdriftmindernder Sätechnik gewährt. Heuer wird es weitere begleitende Studien der AGES in Wien zu diesem Thema geben, u.a. wird das Bienenprojekt MELISSA fortgesetzt, wo nach eventuellen Rückständen und Schäden durch diese Beizen an Bienen untersucht werden. Bei neuerlichen Schäden ist eine Zulassung für das Jahr 2011 fraglich ist. Ohne neonicotinoide Beizen wäre dann die Bekämpfung von Drahtwurm enorm schwierig, zusätzlich wäre dann gesetzlich eine Fruchtfolge zur Maiswurzelbohrerbekämpfung vorzuschreiben.

Quelle: Landwirtschaftskammer Oberösterreich
Autor: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. 17.03.2010
 


Top Technik bringt mehr Erfolg

Ernte mit Logistik - Nur so kommt eine hohe Futterqualität zustande.

Wir vertrauen nur auf modernste, schlagkräftige und sinnvolle Technik.
Dies sichert eine verlustarme Ernte Ihres wertvollen Futters.